katze gemüse

Welches Gemüse dürfen Katzen fressen?

Sie sind sanftmütig, schmusebedürftig und haben meistens ihren ganz eigenen Kopf, die Rede ist natürlich von Katzen. Von Natur sind diese Vierbeiner reine Fleischfresser, da sie so alle wichtigen Nährstoffe bekommen, die sie für ein gesundes Leben benötigen. Dass da das Thema “Gemüse” eher weniger auftritt, scheint logisch. Allerdings gibt es wie so oft auch Exemplare, die die natürlichen Pfande manchmal verlassen und sich als wahre Gemüse-Freaks “outen”. Doch Sie als Frauchen oder Herrchen werden sich sicherlich fragen, ob Katzen Gemüse fressen dürfen und wenn ja, welches?

Katzen auf dem Weg zum Vegetarier?

Das Katzen auf dem Weg zum Vegetarier sind, wäre an dieser Stelle wohl etwas übertrieben, obwohl es durchaus Fellnasen gibt, die ihr bevorzugtes Gemüse eher fressen, als das bekannte fleischige Nassfutter. Und diese Tatsache dürfen Sie als Besitzer oder Besitzerin auf jeden Fall als sehr positiv betrachten, denn abhängig von der jeweiligen Ernährungsweise, sind auch Katzen darauf angewiesen, dass ihnen pflanzliche Ballaststoffe zugeführt werden. Ohne ausreichend Ballaststoffe würde es auf kurz oder lang zu massiven Problemen in der Verdauung Ihrer Katze kommen. Allerdings gibt es so viele verschieden Gemüsesorten, dass die Wahl des richtigen Gemüses schon äußerst schwerfallen kann. Gibt es darüberhinaus auch Arten von Gemüse, die giftig sind für Katzen?

Ja zu Gemüse für Katzen – ABER …

Die Vielfältigkeit von Gemüse ist wahrlich eine Pracht und für Menschen eine ganz tolle Sache, doch für Katzen, die ebenfalls gerne Gemüse fressen, nicht unbedingt zum Vorteil, da nicht jede Art von Gemüse für Katzen geeignet ist. Praktisch ist es sogar so, dass Katzen gar kein Gemüse wirklich vertragen und was für Sie als Mensch sehr gesund und bekömmlich ist, kann für Ihre Katze pures Gift sein. Absolut tabu für Katzen sind z.B. Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebeln.

Letztere drei können bei Ihrem Stubentiger zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung führen. Bedenken Sie außerdem, dass der Verdauungstrakt von Ihrem Tier nicht auf Hülsenfrüchte, jegliche Arten von Kohl oder Avocados ausgerichtet ist. Verzichten Sie darüberhinaus auf die Gabe von rohen Kartoffeln, Kartoffelschalen und Steinobst.

Ballaststoffe durch Gemüse für Ihre Katze

Damit Ihre Katze zu den wichtigen Ballaststoffen kommt, können Sie rund fünf bis zehn Prozent an Gemüse in die Ernährung Ihres Tieres einbauen. Nachfolgend sehen Sie eine kleine Übersicht über mögliche Gemüsesorten, die sich als Fressen für Ihre Katze eignet:

  • Spinat steht in puncto Blattgemüse für Mensch und Tier, ganz oben auf der Bestenliste. Das auffällig grüne Gemüse steckt voll mit Eisen, Kalzium und den Vitaminen A, C und K. Zum Verfüttern an Ihre Katze, sollten Sie den Spinat entweder vorab dämpfen oder etwas ankochen. Verzichten Sie auf jede Art von Gewürz, auch Salz.
  • Erbsen ist beispielsweise ein sehr gut geeignetes Gemüse für Katzen. Sie sind nicht nur klein und haben somit eine gute Bissgröße, sondern sind auch sehr nahrhaft. Sie verfügen über Faser und die Vitamine A und C. Erbsen kommen sehr häufig in gekauftem Katzenfutter vor, was sie somit zu einem völlig bedenkenlosen Gemüse für Katzen macht. Auch hier wieder gedämpft servieren oder aber auch gefroren, insofern Ihr Stubentiger Erbsen auf diese Weise mag.
  • Möhren werden ebenfalls gerne in den Katzenfuttern, die es im Handel zu kaufen gibt, beigemischt. Sie erhalten genauso viele wichtige Vitamine und Nährstoffe, weshalb Sie Ihre Katze problemlos hin und wieder mit Möhren bzw. Karotten füttern dürfen. Sie können das Gemüse entweder roh oder auch gedämpft servieren.

Brokkoli, Pastinaken, Kürbis, Zucchini und Co.

Wenn Ihre Katze gerne Gemüse frisst, können Sie durchaus auf viele verschiedene Sorten zurückgreifen, wie Sie sehen. Am besten ist es jedoch, wenn Sie das bekömmliche Gemüse für Ihren Vierbeiner vorab dünsten oder gänzlich kochen (bissfest). Allgemein sollten Sie es bei der gesamten Ernährung Ihrer Katze so halten, dass wenn es sich nicht um ein übliches Lebensmittel für die betreffende Tierart handelt, Sie sich vor dem verfüttern entsprechend informieren. Zur Not können Sie auch immer bei Ihrem Tierarzt anrufen.