Amerikanisch Kurzhaar Züchter in Deutschland
1 geprüfte Cattery – nach Postleitzahl oder Ort sortieren, um Züchter in Ihrer Nähe zu finden.
Alles über die Amerikanisch Kurzhaar: Wesen, Pflege, Gesundheit
Silbern getigerte Hauskatzen und BKH-Mischlinge werden gelegentlich als „Amerikanisch Kurzhaar“ angeboten – gerade weil die echte Rasse in Europa selten ist. Ein Amerikanisch-Kurzhaar-Züchter, der seriös arbeitet, gibt deshalb einen Stammbaum mit, in dem die Rasse als American Shorthair (ASH) eingetragen ist. Da die FIFe und der britische GCCF die Rasse nicht anerkennen, kommen dafür vor allem Vereine von WCF, TICA und CFA infrage. Für die Gesundheit zählt der Herzultraschall der Zuchttiere beim Kardiologen, regelmäßig wiederholt, denn einen Gentest auf HCM gibt es für diese Rasse nicht. Unser Verzeichnis ist hier naturgemäß kurz. Jeder Eintrag nennt einen Zuchtverein, gibt Kitten mit Papieren ab und frühestens mit zwölf Wochen.
Nordrhein-Westfalen (1)
42… Hückeswagen, Nordrhein-Westfalen
Langjährige Zucht, die sich seit 2013 auf die amerikanischen Rassen konzentriert – vor allem American Wirehair, daneben American Shorthair. Kitten ziehen frühestens mit 13 Wochen aus, nicht in Einzelhaltung und nicht in unkontrollierten Freigang.
Verein: CFA (Cat Fanciers' Association) (CFA)Gesundheit: HCM-Herzultraschall
Amerikanisch Kurzhaar-Kitten kaufen: darauf kommt es an
Die hier gelistete Cattery nennt einen Zuchtverein, gibt Kitten mit Stammbaum ab und lässt sie frühestens mit zwölf Wochen ausziehen. Fertige Kitten „auf Lager“ hat eine seriöse Zucht selten – rechnen Sie mit einer Warteliste und nehmen Sie früh Kontakt auf.
Zum Preis: Die meisten Züchter nennen ihn nur auf Anfrage. Über alle von uns ausgewerteten Rassen liegt der mittlere Preis für ein Kitten als Liebhabertier bei etwa 1.300 € (29 Angaben aus 214 Catteries). Liegt ein Angebot weit darunter, fehlen meist Stammbaum, Impfungen oder die Untersuchungen der Eltern. Wie Sie seriöse Wege erkennen, erklärt der Ratgeber Kitten kaufen.
Häufige Fragen zu Amerikanisch Kurzhaar-Züchtern
Woran erkenne ich eine echte Amerikanisch Kurzhaar?
Am Stammbaum, nicht am Fell. Die bekannte Zeichnung Silver Classic Tabby – silbernes Fell mit schwarzer, marmorartiger Zeichnung – kommt auch bei Hauskatzen und Mischlingen vor. Im Stammbaum eines anerkannten Verbands sollte die Rasse als American Shorthair mit dem Kürzel ASH stehen. Ohne dieses Papier lässt sich die Rasse nicht belegen.
In welchen Verbänden wird die Amerikanisch Kurzhaar gezüchtet?
Anerkannt ist sie bei WCF, TICA und CFA. Die FIFe und der britische GCCF führen sie nicht. In Europa züchten daher vor allem Mitglieder von WCF- und TICA-Vereinen oder direkt bei der CFA registrierte Catteries. Fragen Sie den Züchter, welcher Verband den Stammbaum ausstellt.
Welche Untersuchungen sollten die Elterntiere haben?
Wichtig ist ein Herzultraschall bei einem Kardiologen, der regelmäßig wiederholt wird. Er dient der Früherkennung der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Einen Gentest gibt es für die Amerikanisch Kurzhaar nicht, ein einzelner unauffälliger Befund aus jungen Jahren reicht deshalb nicht aus. Lassen Sie sich das Datum der letzten Untersuchung nennen.
Gibt es Amerikanisch Kurzhaar auch im Tierheim?
Sehr selten, dafür ist die Rasse bei uns zu wenig verbreitet. Getigerte Hauskatzen mit ähnlichem Aussehen und unkompliziertem Wesen warten dagegen in vielen Tierheimen. Wenn es Ihnen vor allem um eine kräftige, ausgeglichene Familienkatze geht, lohnt ein Blick in unsere Tierheimsuche.
Ab wann darf ein Kitten der Amerikanisch Kurzhaar ausziehen?
Mit zwölf Wochen frühestens; bis dahin ist es geimpft, entwurmt und gechippt. Sehen Sie sich vorher die Mutterkatze in der Cattery an. Fehlende Papiere, keine Elterntiere zum Ansehen oder ein Preis deutlich unter dem üblichen Rahmen sprechen dafür, dass keine Rassekatze verkauft wird.
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