Burmilla Züchter in Deutschland
Für die Burmilla haben wir noch keine Cattery geprüft, die unsere Kriterien erfüllt. Züchten Sie selbst? Tragen Sie Ihre Cattery ein.
Entstanden ist die Burmilla 1981 in England aus einem Chinchilla-Perserkater und einer Burmakatze – und genau daraus ergeben sich die beiden Tests, die ein Burmilla-Züchter vorlegen sollte: der Gentest auf Hypokaliämie aus dem Burma-Erbe und der PKD-Gentest wegen der Perser-Abstammung. Fragen Sie zusätzlich nach Herzultraschall-Befunden der Elterntiere. Silberne Kitten „wie Burmilla“ ohne Papiere sind ein typisches Warnzeichen; das silbern schattierte Fell und die dunkel umrandeten Augen allein belegen die Rasse nicht. Catteries, die unsere Kriterien erfüllen, sind für die Burmilla schwer zu finden, sodass unser Verzeichnis hier kurz sein oder vorübergehend keinen Eintrag enthalten kann. Aufgenommen wird nur, wer einen Zuchtverein nennt, Stammbäume ausstellt und Kitten frühestens mit zwölf Wochen abgibt.
Häufige Fragen zu Burmilla-Züchtern
Welche Gesundheitstests sollten Burmilla-Elterntiere haben?
Den Gentest auf Hypokaliämie, einen Kaliummangel mit Muskelschwäche, der aus der Burma-Linie stammt, und den Gentest auf die PKD1-Mutation, der wegen der Perser-Abstammung sinnvoll ist. Fragen Sie außerdem nach Herzultraschall-Befunden. Die Nachweise sollten für Mutter und Vater vorliegen.
Was ist der Unterschied zwischen Burmilla und Burma?
Die Burmilla trägt ein silbern schattiertes oder getipptes Fell, grüne Augen und eine dunkle Umrandung von Augen, Nase und Lippen. Im Wesen ist sie verspielt, anhänglich und gesellig, dabei etwas ruhiger und weniger fordernd als die Burma. Es gibt sie kurzhaarig und als halblanghaarige Variante, die Tiffanie.
Wie finde ich einen Burmilla-Züchter, wenn hier keiner gelistet ist?
Fragen Sie bei Zuchtvereinen der großen Verbände nach, die die Rasse führen, und prüfen Sie jede Cattery selbst: genannter Verein, Stammbaum, Gentests auf Hypokaliämie und PKD, Mutterkatze vor Ort. Wartezeiten sind bei einer seltenen Rasse normal. Vermeiden Sie Kleinanzeigen mit silbernen Kitten ohne Papiere.
Ab wann darf ein Burmilla-Kitten ausziehen?
Nicht vor zwölf Wochen – und dann geimpft, entwurmt und gechippt. Besuchen Sie die Cattery vorher und sehen Sie sich die Mutterkatze an. Wird eine Übergabe auf dem Parkplatz vorgeschlagen oder liegt der Preis deutlich unter dem üblichen Rahmen, sollten Sie Abstand nehmen.
Offen für eine Katze aus dem Tierschutz? Tierheime in Ihrer Nähe · Alle Einträge sind nach unseren Aufnahmekriterien geprüft. Cattery eintragen · Checkliste für den Züchterbesuch