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Katzenfarben und Fellzeichnungen

Schildpatt, Tabby, Point oder Smoke: Hinter jeder Fellfarbe steckt Genetik – und manchmal ein Gesundheitsthema. Die Farbe ist keine Rasse: Fast alle Farben gibt es bei Hauskatzen ebenso wie bei Rassekatzen.

Farbe, Zeichnung, Abzeichen: die Begriffe

Züchter und Vereine beschreiben das Fell einer Katze in drei Schichten. Die Grundfarbe ist Schwarz oder Rot, dazu deren Abwandlungen wie Blau (Grau), Chocolate oder Creme. Die Zeichnung legt fest, ob die Farbe einfarbig erscheint oder als Tabby-Muster – getigert, gestromt, getupft oder getickt. Hinzu kommen Weißanteil, Silber und Abzeichen (Point), bei denen nur Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz gefärbt sind.

In Stammbäumen stehen diese Angaben als Kürzel, dem sogenannten EMS-Code: „MCO n 22“ ist zum Beispiel eine Maine Coon in Schwarz mit gestromter Zeichnung. Wie die Farben einzelner Rassen heißen, erklären eigene Seiten.

Sagt die Fellfarbe etwas über den Charakter?

Belegt ist das nicht. Dass Schildpatt-Katzen eigenwillig oder rote Kater besonders verschmust seien, gehört zu den hartnäckigsten Katzenmythen. Was eine Katze prägt, sind Veranlagung, die ersten Lebenswochen und ihre Erfahrungen mit Menschen. Wer nach Wesen auswählen möchte, ist mit dem Rassen-Test und einem Besuch beim Züchter oder im Tierheim besser beraten als mit der Farbtafel.