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Bombay Züchter in Deutschland

Für die Bombay haben wir noch keine Cattery geprüft, die unsere Kriterien erfüllt. Züchten Sie selbst? Tragen Sie Ihre Cattery ein.

Alles über die Bombay: Wesen, Pflege, Gesundheit

Schwarze Hauskatzen mit hellen Augen werden gern als „Bombay“ verkauft. Entscheidend ist deshalb der Stammbaum: Dort steht die Rasse als Bombay (BOM) oder – beim britischen GCCF – als Asian. Ein Bombay-Züchter mit Anspruch testet seine Tiere auf den Burma-Kopfdefekt, vor allem bei Linien aus amerikanischer Burma-Zucht, bei Burma-Anteil auch auf Hypokaliämie, und lässt die Herzen der Zuchttiere regelmäßig schallen. Die Bombay ist in Deutschland selten, die FIFe hat sie erst vorläufig anerkannt. Unser Verzeichnis kann für diese Rasse daher klein ausfallen oder zeitweise leer sein. Was hier steht, erfüllt unsere Aufnahmekriterien: genannter Zuchtverein, Stammbaum, Abgabe frühestens mit zwölf Wochen. Rechnen Sie mit Wartezeit und weiten Wegen.

Häufige Fragen zu Bombay-Züchtern

Ist jede schwarze Katze mit goldenen Augen eine Bombay?

Nein. Die Bombay entstand in den USA aus Kreuzungen von Burma und schwarzer Amerikanisch Kurzhaar. Typisch sind lackartig glänzendes Fell und kupfer- bis goldfarbene Augen, doch das Aussehen allein belegt nichts. Nur ein Stammbaum, der die Katze als Bombay oder beim GCCF als Asian ausweist, macht sie zur Rassekatze.

Welche Gesundheitstests sind bei der Bombay wichtig?

Der Gentest auf den Burma-Kopfdefekt (ALX1-Mutation), besonders bei Linien aus amerikanischer Burma-Zucht. Bei Linien mit Burma-Anteil kommt der Gentest auf Hypokaliämie hinzu, einen Kaliummangel mit Muskelschwäche. Außerdem sollten die Zuchttiere regelmäßig per Herzultraschall auf HCM untersucht werden.

Warum gibt es kaum Bombay-Züchter in Deutschland?

Die Rasse ist hier schlicht selten. Die FIFe hat sie bisher nur vorläufig anerkannt, beim britischen GCCF zählt sie zur Asian-Gruppe. Wer eine Bombay sucht, braucht Geduld. Gerade bei knappen Angeboten gilt: keine Katze ohne Papiere und ohne Blick auf die Mutterkatze.

Passt eine Bombay zu Berufstätigen?

Nur bedingt. Die Bombay ist sehr menschenbezogen, verschmust und verspielt und leidet, wenn sie viel allein ist. Sprechen Sie mit dem Züchter über Ihren Tagesablauf und über eine Partnerkatze. Züchter, die ohne Rückfrage an jeden abgeben, sollten Sie skeptisch machen.

Ab wann darf ein Bombay-Kitten abgegeben werden?

Vor der vollendeten zwölften Woche gar nicht; bei der Abgabe ist es geimpft, entwurmt und gechippt. Lassen Sie sich bei der Abholung die Gentestergebnisse der Eltern und den Stammbaum zeigen. Ein Preis deutlich unter dem üblichen Rahmen oder eine Übergabe auf dem Parkplatz sprechen gegen eine seriöse Herkunft.

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