Japanese Bobtail Züchter in Deutschland
Für die Japanese Bobtail haben wir noch keine Cattery geprüft, die unsere Kriterien erfüllt. Züchten Sie selbst? Tragen Sie Ihre Cattery ein.
Der kurze, geknickte Pompon-Schwanz macht die Japanese Bobtail unverwechselbar – und ist zugleich der Punkt, den Sie mit jedem Züchter besprechen sollten. Das Qualzuchtgutachten empfiehlt, den Schwanz der Zuchttiere vor der Zuchtzulassung tierärztlich auf Schmerzempfindlichkeit und Wirbelverwachsungen zu untersuchen. Ob die Verkürzung Schmerzen verursacht, ist nicht abschließend geklärt; Tierschutzstellen bewerten sie unterschiedlich. Ein sorgfältiger Japanese-Bobtail-Züchter kann die Befunde vorlegen. Weitere rassetypische Erbkrankheiten sind nicht belegt. Die Genetik unterscheidet sich von der der Manx, deren Zucht wir wegen ihres Qualzuchtmerkmals nicht listen. Die Rasse ist hierzulande sehr selten, das Verzeichnis kann daher leer bleiben. Aufgenommen wird nur, wer Verein, Stammbaum und eine Abgabe frühestens mit zwölf Wochen nachweist.
Häufige Fragen zu Japanese Bobtail-Züchtern
Ist die Japanese Bobtail eine Qualzucht?
Wir listen sie, weil das Qualzuchtgutachten Untersuchungen des Schwanzes empfiehlt, aber kein Zuchtverbot. Ob die Schwanzverkürzung Schmerzen verursacht, ist nicht abschließend untersucht, und Tierschutzstellen bewerten sie unterschiedlich. Fragen Sie deshalb nach den tierärztlichen Befunden der Elterntiere zu Schwanz und Wirbelsäule.
Ist der Kurzschwanz derselbe wie bei der Manx?
Nein. Bei der Japanese Bobtail beruht er auf einer Variante im Gen HES7. Das ist eine andere Genetik als bei der Manx und kommt ohne deren tödlichen Erbgang aus. Die Manx führen wir wegen ihres Qualzuchtmerkmals nicht im Züchterverzeichnis, die Japanese Bobtail schon.
Worauf sollte ich beim Besuch eines Japanese-Bobtail-Züchters achten?
Beobachten Sie Mutter und Kitten in ihrer gewohnten Umgebung: Bewegen sie sich frei, springen sie sicher, lassen sie sich am Schwanz berühren? Lassen Sie sich die Untersuchungsbefunde zeigen. „Bobtail“-Kitten ohne Papiere und Preise deutlich unter dem üblichen Rahmen sind Warnsignale.
Ab wann darf ein Japanese-Bobtail-Kitten ausziehen?
Frühestens im Alter von zwölf Wochen, und zwar geimpft, gechippt, entwurmt und mit Kaufvertrag. Die Rasse ist sehr aktiv, verspielt und gesprächig, wenn auch mit leiser, melodischer Stimme. Klären Sie mit dem Züchter, ob Ihr Haushalt genug Beschäftigung und Gesellschaft bietet.
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