Burma Züchter in Deutschland
2 geprüfte Catteries – nach Postleitzahl oder Ort sortieren, um Züchter in Ihrer Nähe zu finden.
Zwei Typen prägen die Burma-Zucht: die rundlichere amerikanische und die etwas schlankere europäische Burma, die bei der FIFe gezüchtet wird. Davon hängt ab, welche Tests ein Burma-Züchter vorlegen sollte. Gentests auf Hypokaliämie und die Gangliosidose GM2 gehören immer dazu, bei amerikanischen Linien zusätzlich der Test auf den Burma-Kopfdefekt, außerdem die Blutgruppe. Für Diabetes und das orofaziale Schmerzsyndrom FOPS gibt es keinen Test – fragen Sie deshalb nach Fällen in der Linie und sehen Sie sich auch die Nase der Mutterkatze an. Die bislang gelisteten Catteries züchten unter dem Dach der FIFe. Jede nennt ihren Verband, gibt Kitten mit Stammbaum ab und lässt sie frühestens mit zwölf Wochen ausziehen.
Bayern (1)
89… Unterroth, Bayern
Burma-Zucht im bayerischen Schwaben mit eigener Nachzucht aus 2024; die Kitten ziehen frühestens mit 12 bis 16 Wochen aus.
Verein: FIFe (FIFe)Gesundheit: GM2-Gentest, Head-Defect-Gentest, Hypokaliämie-Gentest
Berlin (1)
10… Berlin, Berlin
Burma-Zucht in Berlin mit mehreren Würfen in den Jahren 2024 und 2025; für Frühjahr/Sommer 2026 sind weitere Würfe angekündigt.
Verein: FIFe (nur Logo, Verein nicht genannt) (FIFe)
Burma-Kitten kaufen: darauf kommt es an
Beide hier gelisteten Catteries nennen einen Zuchtverein, geben Kitten mit Stammbaum ab und lassen sie frühestens mit zwölf Wochen ausziehen. Fertige Kitten „auf Lager“ hat eine seriöse Zucht selten – rechnen Sie mit einer Warteliste und nehmen Sie früh Kontakt auf.
Zum Preis: Die meisten Züchter nennen ihn nur auf Anfrage. Über alle von uns ausgewerteten Rassen liegt der mittlere Preis für ein Kitten als Liebhabertier bei etwa 1.300 € (29 Angaben aus 214 Catteries). Liegt ein Angebot weit darunter, fehlen meist Stammbaum, Impfungen oder die Untersuchungen der Eltern. Wie Sie seriöse Wege erkennen, erklärt der Ratgeber Kitten kaufen.
Häufige Fragen zu Burma-Züchtern
Welche Gentests sind bei der Burma Standard?
Die Gentests auf Hypokaliämie, einen Kaliummangel mit Muskelschwäche, und auf die Gangliosidose GM2. Stammen die Tiere aus amerikanischen Linien, kommt der Test auf den Burma-Kopfdefekt (ALX1-Mutation) hinzu. Sinnvoll ist außerdem die Blutgruppenbestimmung. Lassen Sie sich die Ergebnisse für beide Elterntiere zeigen.
Was ist der Unterschied zwischen europäischer und amerikanischer Burma?
Die amerikanische Burma ist rundlicher, die europäische etwas schlanker; sie wird bei der FIFe gezüchtet. Für Käufer ist der Unterschied auch gesundheitlich wichtig: Der Burma-Kopfdefekt betrifft vor allem amerikanische Linien. Fragen Sie den Züchter, aus welchen Linien seine Tiere stammen, und achten Sie auf eine normale Nase.
Haben Burmas ein erhöhtes Diabetes-Risiko?
Ja, Burmas haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus. Einen Test dafür gibt es nicht. Die beste Vorsorge ist, die Katze schlank zu halten; bei viel Durst und häufigem Harnabsatz sollte sie tierärztlich untersucht werden. Fragen Sie den Züchter offen, ob Diabetes in seinen Linien vorgekommen ist.
Woran erkenne ich einen guten Burma-Züchter?
Er nennt seinen Verein, gibt einen Stammbaum mit und legt die Gentests beider Eltern vor. Über Diabetes und FOPS in der Linie spricht er, ohne auszuweichen. Weil die Burma extrem menschenbezogen ist, fragt er nach Ihrem Alltag und gibt ungern in Einzelhaltung ab.
Ab wann darf ein Burma-Kitten ausziehen?
Frühestens mit zwölf Wochen, geimpft, entwurmt und gechippt. Burmas sind verspielt und redselig und machen überall mit; die Wochen im Wurf prägen ihr Sozialverhalten. Kitten ohne Papiere, fehlende Elterntiere oder ein Preis deutlich unter dem üblichen Rahmen sind Warnsignale.
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