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catterys.deKatzenrassen & Züchter in Deutschland

Rassen im Überblick

Die beliebtesten Katzenrassen: was die Zahlen wirklich hergeben

Welche Katzenrassen sind am beliebtesten? Registrierzahlen von FIFe, GCCF und CFA, eine deutsche Versicherer-Auswertung und unser Züchterverzeichnis im Vergleich.

Von der Redaktion catterys.deStand: 12. Oktober 2026

Grau getigerte Kurzhaarkatze mit weißer Brust und weißen Pfoten sitzt auf einem Betonpfeiler vor blauem Himmel und Hausdächern

„Die zehn beliebtesten Katzenrassen“ gibt es im Netz hundertfach – fast immer ohne Angabe, woher die Reihenfolge stammt. Der Grund ist einfach: Eine Statistik, die alle Katzen eines Landes nach Rasse erfasst, existiert nicht. Was es gibt, sind Zahlen einzelner Zuchtverbände, die Auswertung eines Versicherers und Verzeichnisse wie unseres. Jede dieser Quellen misst etwas anderes.

Wir legen deshalb alle nebeneinander und sagen dazu, was sie zählen. Am Ende steht keine einzelne Siegerin, aber ein ziemlich klares Bild.

Die häufigste Katze ist keine Rassekatze

In Deutschland lebten 2025 rund 15,7 Millionen Katzen in 24 Prozent der Haushalte. Das ergibt die jährliche Erhebung, die das Marktforschungsinstitut Skopos für den Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) und den Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) durchführt. Nach Rassen fragt diese Erhebung bei Katzen nicht.

Dass die allermeisten dieser Katzen Hauskatzen ohne Stammbaum sind, zeigen die Größenordnungen:

  • Der deutsche Mitgliedsverband der FIFe, eines der großen internationalen Dachverbände, registrierte 2025 genau 2.550 Rassekatzen. In Deutschland gibt es daneben viele weitere Zuchtvereine – aber selbst ein Vielfaches dieser Zahl bleibt winzig neben 15,7 Millionen Katzen.
  • In einer Umfrage der AGILA Haustierversicherung von 2022 gaben 20 Prozent der Katzenhalter an, ihr Tier von einem Züchter zu haben. Die Mehrheit der Katzen stammte von Freunden oder Bekannten, knapp ein Viertel der Hunde und Katzen aus dem Tierschutz. Die Kunden eines Tierversicherers sind allerdings kein Abbild aller Halter.

Eine repräsentative Zahl zum Anteil der Rassekatzen in Deutschland haben wir nicht gefunden – auch nicht beim Haustierregister TASSO, von dem wir jährliche Auswertungen der beliebtesten Katzennamen kennen, aber keine veröffentlichte Rassestatistik. Wir nennen deshalb keinen Prozentwert. Sicher ist nur die Richtung: Die typische deutsche Katze hat keinen Stammbaum und kam von Bekannten, vom Bauernhof oder aus dem Tierheim.

Sonderfall „Europäisch Kurzhaar“

In vielen Ranglisten steht die Europäisch Kurzhaar weit oben. Das ist ein Missverständnis mit Tradition: Bei Hauskatzen wird als Rasse häufig „EKH“ eingetragen. Die Rasse Europäisch Kurzhaar mit Stammbaum ist dagegen selten. Die FIFe registrierte 2025 weltweit 195 Tiere, die meisten in Finnland, in Deutschland kein einziges. In unserem Verzeichnis steht derzeit kein Züchter. Wo „Europäisch Kurzhaar“ in einer Beliebtheitsliste auftaucht, ist also fast immer die Hauskatze gemeint.

Rassekatzen: Was die Zuchtverbände zählen

Zuchtverbände veröffentlichen, wie viele Katzen ihre Mitglieder im Jahr registrieren – im Wesentlichen die Kitten, die einen Stammbaum bekommen. Das ist das härteste Maß, das es für Rassekatzen gibt. Wir haben drei Verbände ausgewertet:

  • FIFe (Fédération Internationale Féline): Dachverband mit Mitgliedsverbänden in rund 40 Ländern, Schwerpunkt Europa. 2025 wurden 97.018 Katzen registriert, davon 28,1 Prozent in Polen und 11,9 Prozent in Schweden; Deutschland kam auf 2,6 Prozent.
  • GCCF (Governing Council of the Cat Fancy): der große britische Verband. Die jüngste Aufstellung nach Rassen, die wir abrufen konnten, betrifft 2022: 24.867 Registrierungen.
  • CFA (Cat Fanciers’ Association): der große US-amerikanische Verband. Er veröffentlicht nur die Reihenfolge der zehn meistregistrierten Rassen, keine Stückzahlen; die aktuelle Liste beruht auf den Registrierungen des Jahres 2024.
Rasse FIFe 2025 Anteil FIFe GCCF 2022 CFA 2024 Züchter bei uns
Maine Coon 24.488 (Platz 1) 25,2 % 3.536 (Platz 3) Platz 1 41
Britisch Kurzhaar 16.207 (2) 16,7 % 9.540 (1) Platz 7 58
Ragdoll 15.885 (3) 16,4 % 3.950 (2) Platz 2 23
Sibirische Katze 4.718 (4) 4,9 % 371 (9) Platz 8 16
Devon Rex 4.471 (5) 4,6 % 340 (12) Platz 5 2
Norwegische Waldkatze 3.952 (6) 4,1 % 251 (14) – 24
Bengal 3.535 (7) 3,6 % 221 (15) – 20
Heilige Birma 3.058 (8) 3,2 % 340 (11) – 28
Neva Masquerade 2.983 (9) 3,1 % nicht getrennt ausgewiesen – 16
Russisch Blau 2.466 (10) 2,5 % 356 (10) Platz 10 9

„–“ bedeutet: nicht unter den zehn meistregistrierten Rassen der CFA. Züchter bei uns: geprüfte Catteries in unserem Verzeichnis, Stand 12. Oktober 2026.

Drei Dinge lassen sich daraus ablesen:

Drei Rassen dominieren. Maine Coon, Britisch Kurzhaar und Ragdoll stellen zusammen 58 Prozent aller FIFe-Registrierungen. Zwischen Platz 3 (15.885) und Platz 4 (4.718) klafft eine riesige Lücke. Beim GCCF ist das Bild dasselbe, nur in anderer Reihenfolge: Die Britisch Kurzhaar allein kommt dort auf 9.540 von 24.867 Registrierungen.

Die Reihenfolge hängt vom Land ab. In den USA stehen Perser (CFA Platz 3) und Exotic Shorthair (Platz 4) weit vorn, in der FIFe nur auf den Plätzen 11 und 16. In Großbritannien folgen auf die großen Drei Siam (1.260) und Burma (1.099), die in der FIFe auf den Plätzen 18 und 15 liegen. Und fast die Hälfte aller Devon Rex der FIFe-Statistik wurde in Polen registriert.

Der Boom der Corona-Jahre ist vorbei. Die FIFe zählte 2021 noch 119.806 Registrierungen, 2025 waren es 97.018. Gegen den Trend wuchsen zuletzt Ragdoll (plus 833 gegenüber 2024), Maine Coon (plus 713) und Sibirische Katze (plus 298); rückläufig waren unter anderem Exotic Shorthair (minus 212), Sphynx (minus 189) und Perser (minus 156).

Und in Deutschland?

Für Deutschland gibt es drei Annäherungen – keine davon ist repräsentativ.

Rasse FIFe Deutschland 2025 AGILA 2024 (neu versicherte Katzen) Züchter bei uns
Norwegische Waldkatze 513 – 24
Maine Coon 472 Platz 4 41
Britisch Kurzhaar 337 Platz 1 58
Ragdoll 233 – 23
Chartreux 161 – 6
Russisch Blau 149 – 9
Sibirische Katze 112 – 16
Heilige Birma 104 – 28
Bengal 31 Platz 5 20
„Europäisch Kurzhaar“ 0 Platz 2 0
Mischling – Platz 3 –

FIFe Deutschland: 2.550 Registrierungen im Jahr 2025. Das ist nur ein Ausschnitt, denn viele deutsche Züchter sind in anderen Vereinen organisiert, von denen wir keine Zahlen nach Rassen kennen. Die Stärke der Norwegischen Waldkatze und der Chartreux sagt deshalb mehr über die Mitglieder dieses einen Verbands als über Deutschland.

AGILA: Der Versicherer wertet aus, welche Rassen seine Kunden für neu versicherte Katzen angeben; für 2023 nennt er als Grundlage die im selben Jahr geborenen und angemeldeten Tiere. Veröffentlicht werden nur die ersten fünf Plätze, ohne Stückzahlen. 2024 lautete die Reihenfolge Britisch Kurzhaar, Europäisch Kurzhaar, Mischling, Maine Coon, Bengal; 2023 lag der Mischling noch auf Platz 2, 2022 auf Platz 1. Zwei Vorbehalte: Die Rasse beruht auf der Angabe der Halter, nicht auf einem Stammbaum. Und wer eine teure Rassekatze kauft, schließt vermutlich eher eine Versicherung ab – Rassekatzen dürften in solchen Daten überrepräsentiert sein.

Unser Verzeichnis: Die Spalte „Züchter bei uns“ zählt die Catteries, die wir geprüft und aufgenommen haben – mit Vereinszugehörigkeit und Stammbaum. Das ist ein Angebotsmaß, kein Beliebtheitsmaß: Es zeigt, bei welchen Rassen Sie in Deutschland am leichtesten einen seriösen Züchter finden. Vorn liegen Britisch Kurzhaar (58), Maine Coon (41), Heilige Birma (28), Norwegische Waldkatze (24), Britisch Langhaar und Ragdoll (je 23) sowie Bengal (20). Das Verzeichnis wächst noch und ist nicht vollständig.

Legt man die drei Quellen übereinander, ergibt sich für Deutschland: Britisch Kurzhaar und Maine Coon sind die beiden Rassekatzen, die in jeder Zählung vorn liegen. Dahinter folgen, je nach Quelle, Ragdoll, Norwegische Waldkatze, Heilige Birma und Bengal.

Beliebt heißt nicht unproblematisch

Beliebtheit ist kein Gütesiegel – manchmal im Gegenteil.

  • Qualzucht in den Ranglisten. Die Sphynx steht bei der CFA auf Platz 9 und in der FIFe auf Platz 12. Wir stufen haarlose Katzen als Qualzucht ein und führen keine Züchter. Die in sozialen Medien allgegenwärtige Scottish Fold taucht in den Statistiken von FIFe und GCCF gar nicht auf; auch für sie führen wir keine Züchter.
  • Nachfrage zieht Vermehrer an. Je gefragter eine Rasse, desto mehr Angebote ohne Stammbaum, ohne Gesundheitsuntersuchungen und zu Kampfpreisen. Gerade bei Britisch Kurzhaar, Maine Coon, Ragdoll und Bengal lohnt der genaue Blick. Unsere Fragen an den Züchter helfen dabei.
  • Häufige Rassen, häufige Erbkrankheiten. Bei Maine Coon, Ragdoll und Britisch Kurzhaar gehört die Herzuntersuchung der Elterntiere zum Standard. Was bei welcher Rasse nachzuweisen ist, steht im jeweiligen Porträt.

Was die Rangliste für Ihre Entscheidung bedeutet

Wenig. Eine beliebte Rasse hat den Vorteil, dass es viele Züchter, viel Erfahrung und gute Vergleichsmöglichkeiten gibt. Ob sie zu Ihnen passt, entscheidet sich an anderen Fragen: Wie viel Zeit haben Sie, wie groß ist die Wohnung, leben Kinder oder andere Tiere im Haushalt? Die Maine Coon braucht Platz, die Bengal sehr viel Beschäftigung, die Ragdoll Gesellschaft, die Britisch Kurzhaar Gewichtskontrolle.

Der Test Welche Katze passt zu mir? führt Sie durch diese Fragen; im Rassen-Vergleich können Sie zwei Rassen direkt gegenüberstellen. Wer es genauer wissen will, findet Listen nach Eigenschaften: Katzenrassen für Anfänger, für Familien, ruhige und verschmuste Katzenrassen, große Katzenrassen und – am anderen Ende der Statistik – seltene Katzenrassen.

Und vergessen Sie die Nummer eins nicht: Die beliebteste Katze Deutschlands sitzt in jedem Tierheim und wartet.

Die Hauskatze und die zehn meistregistrierten Rassen der FIFe 2025

  • Braun getigerte Hauskatze mit gelbgrünen Augen und geringeltem Schwanz geht über eine verschneite Fläche und blickt zur Kamera.
    Kurzhaar3–6 kg

    Hauskatze

    Außer Konkurrenz und doch die Nummer eins: die Katze ohne Stammbaum. Unter rund 15,7 Millionen Katzen in Deutschland ist sie die große Mehrheit – in den Statistiken der Zuchtverbände kommt sie nicht vor. Zu finden in jedem Tierheim.

  • Kopfporträt einer braun getigerten Maine Coon mit hellgrünen Augen, langen Schnurrhaaren und dunklen Luchspinseln an den Ohrspitzen
    Halblanghaar4–9 kg49 Züchter

    Maine Coon

    Platz 1 der FIFe 2025: 24.488 Registrierungen, ein Viertel aller FIFe-Rassekatzen (25,2 Prozent), und Platz 1 der CFA für 2024. In unserem Verzeichnis: 41 geprüfte Züchter.

  • Blaue Britisch-Kurzhaar-Katze mit rundem Kopf, dichtem Plüschfell und kupferorangen Augen liegt auf einem Parkettboden.
    Kurzhaar3,5–8 kg71 Züchter

    Britisch Kurzhaar

    FIFe 2025 Platz 2 (16.207), beim britischen GCCF 2022 mit 9.540 Registrierungen klar Platz 1 und beim deutschen Versicherer AGILA 2024 ebenfalls vorn. Bei uns die Rasse mit den meisten Züchtern: 58.

  • Blue-bicolour-Ragdoll mit blauen Augen und weißem Latz liegt auf einem roten Sofa vor einer orangefarbenen Wand.
    Halblanghaar4–9 kg24 Züchter

    Ragdoll

    FIFe 2025 Platz 3 (15.885, plus 833 gegenüber 2024 – der stärkste Zuwachs aller Rassen), GCCF 2022 Platz 2, CFA 2024 Platz 2. Bei uns 23 Züchter.

  • Sibirische Katze in Braun-Tabby mit weißer Halskrause, weißen Pfoten und grünen Augen liegt auf einem geflochtenen Teppich.
    Halblanghaar3,5–8 kg16 Züchter

    Sibirische Katze

    FIFe 2025 Platz 4 mit 4.718 Registrierungen (4,9 Prozent) – mit großem Abstand zu den ersten drei. CFA 2024 Platz 8. Bei uns 16 Züchter.

  • Blau-weiße Devon Rex mit sehr großen, tief angesetzten Ohren, gelbgrünen Augen und leicht gewelltem Fell vor dunklem Hintergrund
    Lockenfell (Rex)2,5–4,5 kg2 Züchter

    Devon Rex

    FIFe 2025 Platz 5 (4.471), CFA 2024 Platz 5 – fast die Hälfte der FIFe-Tiere wurde in Polen registriert. In Deutschland selten: 34 FIFe-Registrierungen, bei uns 2 Züchter.

  • Schwarz getigerte Norwegische Waldkatze mit weißer Brust, Ohrpinseln und grünen Augen kauert im Schneefall auf einer Holzterrasse.
    Halblanghaar3,5–8 kg24 Züchter

    Norwegische Waldkatze

    FIFe 2025 Platz 6 (3.952). Im deutschen FIFe-Verband die meistregistrierte Rasse überhaupt (513 von 2.550). Bei uns 24 Züchter.

  • Goldbraune Bengalkatze mit dunklen Tupfen und Rosetten liegt ausgestreckt auf einer alten Holztruhe.
    Kurzhaar3,5–7 kg20 Züchter

    Bengal

    FIFe 2025 Platz 7 (3.535); in der AGILA-Auswertung 2023 und 2024 auf Platz 5 der in Deutschland neu versicherten Katzen. Bei uns 20 Züchter.

  • Heilige Birma in Seal-Point mit tiefblauen Augen und weißer Vorderpfote liegt entspannt auf einem hellen, glänzenden Fliesenboden.
    Halblanghaar3,5–7 kg33 Züchter

    Heilige Birma

    FIFe 2025 Platz 8 (3.058). In unserem Verzeichnis mit 28 Züchtern auf Platz 3 – das Angebot in Deutschland ist größer, als der Rang vermuten lässt.

  • Helle Neva Masquerade mit getigerten Abzeichen im Gesicht und leuchtend blauen Augen sitzt vor einem Kiefernstamm.
    Halblanghaar3,5–8 kg16 Züchter

    Neva Masquerade

    FIFe 2025 Platz 9 (2.983) – die FIFe zählt die Point-Variante der Sibirischen Katze als eigene Rasse. Bei uns 16 Züchter.

  • Russisch Blau mit silbrig-blauem Kurzhaarfell und grünen Augen liegt entspannt auf einem rot-golden gemusterten Polstersessel.
    Kurzhaar3–6 kg11 Züchter

    Russisch Blau

    FIFe 2025 Platz 10 (2.466), CFA 2024 ebenfalls Platz 10, GCCF 2022 Platz 10. Bei uns 9 Züchter.

Häufige Fragen

Was ist die beliebteste Katzenrasse in Deutschland?

Eine amtliche oder repräsentative Rassestatistik gibt es für Deutschland nicht. Die häufigste Katze ist die Hauskatze ohne Stammbaum. Unter den Rassekatzen lag in der Auswertung des Versicherers AGILA 2024 die Britisch Kurzhaar vorn; im deutschen FIFe-Verband wurden 2025 am häufigsten Norwegische Waldkatzen und Maine Coons registriert.

Was ist die beliebteste Katzenrasse der Welt?

Weltweite Zahlen gibt es nicht, nur die Statistiken einzelner Verbände. Bei der FIFe (2025) und der CFA (2024) führt die Maine Coon, beim britischen GCCF (2022) die Britisch Kurzhaar. Die Ragdoll liegt überall auf Platz 2 oder 3.

Ist die Europäisch Kurzhaar die beliebteste Katze?

In Versicherer- und Umfragedaten steht „Europäisch Kurzhaar“ oft weit oben. Gemeint ist damit fast immer die Hauskatze. Als Rasse mit Stammbaum ist die Europäisch Kurzhaar selten: Die FIFe registrierte 2025 weltweit 195 Tiere, in Deutschland keines.

Warum unterscheiden sich die Ranglisten so stark?

Weil jede etwas anderes zählt: Zuchtverbände zählen ausgestellte Stammbäume ihrer Mitglieder, Versicherer ihre Neukunden, Portale Suchanfragen. Die FIFe ist in Polen und Skandinavien stark, der GCCF nur in Großbritannien, die CFA vor allem in den USA. Keine dieser Zahlen bildet alle Katzen ab.

Welche Katzenrasse wird gerade beliebter?

In der FIFe-Statistik legten von 2024 auf 2025 vor allem Ragdoll (plus 833), Maine Coon (plus 713) und Sibirische Katze (plus 298) zu. Rückläufig waren unter anderem Exotic Shorthair (minus 212), Sphynx (minus 189) und Perser (minus 156).

Quellen und weiterführende Informationen (8)
  1. FIFe: Breeding Statistics 2025 (Registrierungen je Rasse und Land)
  2. FIFe: Statistics (Übersicht der Jahresstatistiken)
  3. GCCF: Registered Cats By Breed 2022
  4. CFA (04.03.2025): Most Popular Breeds – Rangliste nach Registrierungen im Kalenderjahr 2024
  5. AGILA Haustierversicherung (07.08.2025): Weltkatzentag – beliebteste Rassen 2024
  6. AGILA Haustierversicherung (13.02.2024): Die beliebtesten Katzenrassen 2023 in Deutschland
  7. AGILA Haustierversicherung (07.02.2023): Umfrage zu Herkunft und Haltung von Hund und Katze
  8. ZZF/IVH: Heimtiere in Deutschland (Erhebung 2025, Skopos)