Rassen im Überblick
Katzenrassen für Allergiker: was die Forschung wirklich zeigt
Gibt es Katzenrassen für Allergiker oder Katzen, die nicht haaren? Die Studienlage zu Sibirischer Katze, Balinese, Rex und Sphynx – und was wirklich hilft.

Wer eine Katzenallergie hat und trotzdem mit einer Katze leben möchte, findet im Netz schnell Listen mit „Katzenrassen für Allergiker“: Sibirische Katze, Balinese, Russisch Blau, Rex, Sphynx. Wir haben die Fachliteratur dazu gelesen und müssen die Hoffnung dämpfen: Für keine einzige Rasse ist belegt, dass sie für Allergiker geeignet ist. Diese Seite empfiehlt deshalb keine Rasse. Sie erklärt, woher die Gerüchte kommen, was die Studien tatsächlich zeigen – und welcher Weg für Allergiker realistisch ist.
Wir sind keine Ärzte. Was hier steht, ersetzt nicht das Gespräch mit einer Allergologin oder einem Allergologen; bei allergischem Asthma ist dieses Gespräch vor jeder Anschaffung Pflicht.
Warum die Haare nicht das Problem sind
Katzenallergiker reagieren nicht auf Haare, sondern auf Eiweiße. Acht Katzenallergene sind offiziell beschrieben (Fel d 1 bis Fel d 8). Das wichtigste ist Fel d 1: Mehr als 90 Prozent der Katzenallergiker haben Antikörper dagegen (Hilger et al., 2024). Gebildet wird es vor allem in den Talgdrüsen der Haut, außerdem in Speichel- und Analdrüsen (Bonnet et al., 2018). Beim Putzen verteilt die Katze es auf dem Fell; mit Hautschuppen und Haaren gelangt es in die Wohnung.
Daraus folgt dreierlei:
- Die Felllänge spielt keine Rolle. Fellfarbe und Haarlänge beeinflussen die Fel-d-1-Bildung nicht (Sparkes, 2022).
- Kein Fell heißt nicht kein Allergen. Auch haarlose Sphynx-Katzen bilden Fel d 1 (Hilger et al., 2024) – es sitzt dann direkt auf der Haut.
- Das Allergen ist überall. Etwa 60 Prozent des Fel d 1 in der Luft hängen an kleinen Partikeln. In zwei großen US-Erhebungen fand es sich in über 99 Prozent der Wohnungen, auch in solchen ohne Katze, außerdem in Klassenzimmern, Autos und Arztpraxen (Bonnet et al., 2018).
Sensibilisiert gegen Katzen sind in Studien meist etwa 5 bis 20 Prozent der Untersuchten; die Katzenallergie ist ungefähr doppelt so häufig wie die Hundeallergie (Sparkes, 2022).
Was die Studien zu den einzelnen Rassen zeigen
Die Übersichtsarbeit im Journal of Feline Medicine and Surgery fasst es knapp zusammen: Es gebe viele Erfahrungsberichte über weniger allergene Rassen, aber keine wissenschaftlichen Daten, die eine solche Behauptung stützen (Sparkes, 2022). Die allergologische Übersicht von Hilger und Kollegen (2024) kommt zum selben Ergebnis.
| Rasse | Das Gerücht | Was belegt ist |
|---|---|---|
| Sibirische Katze, Neva Masquerade | bildet weniger Fel d 1 | eine Genstudie mit 4 Sibirern; keine Vergleichsmessung, keine klinische Studie |
| Balinese | bildet weniger Fel d 1 | keine begutachtete Messung gefunden |
| Russisch Blau | bildet weniger Fel d 1 | keine begutachtete Messung gefunden |
| Bengal | kurzes Fell, haart kaum | Haarlänge ohne Einfluss; keine Messung gefunden |
| Cornish Rex, Devon Rex, LaPerm | Lockenfell haart nicht | keine Messung gefunden; Fel d 1 entsteht in Haut und Speichel |
| Sphynx und andere Nacktkatzen | ohne Haare keine Allergie | bilden nachweislich Fel d 1 |
„Keine Messung gefunden“ heißt: Wir haben in den Übersichtsarbeiten und in der Literaturdatenbank Europe PMC gesucht und keine begutachtete Studie gefunden, die Fel d 1 bei dieser Rasse gemessen und mit anderen Katzen verglichen hätte.
Sibirische Katze: Was die eine Studie sagt – und was nicht
Die einzige begutachtete Arbeit stammt aus Turin (Sartore et al., 2017). Die Forscher untersuchten die beiden Gene, die Fel d 1 codieren, bei vier Sibirischen und 35 anderen Katzen. Bei den Sibirern fanden sie zahlreiche Genvarianten, einige nur bei dieser Rasse; ein Tier trug zwei Varianten, die das Eiweiß verändern könnten. Für drei Sibirer lagen Speichelwerte vor: 2,19, 1,66 und 0,48 Mikrogramm Fel d 1 je Milliliter.
Was die Studie nicht zeigt: dass Sibirer weniger Allergen bilden als andere Katzen. Für die Vergleichstiere gab es keine Messwerte, und vier Tiere sind keine Grundlage für eine Aussage über eine Rasse. Die Autoren schreiben selbst, die Rasse gelte „nach Angaben mancher Züchter“ als allergenarm, und empfehlen weitere Untersuchungen. Die häufig zitierten größeren Messreihen stammen von einer Züchter-Initiative und sind nicht in einer Fachzeitschrift begutachtet erschienen.
Die Unterschiede liegen im Einzeltier
Aufschlussreicher ist eine Studie an ganz gewöhnlichen Hauskatzen (Bastien et al., 2019). Bei 64 kastrierten Kurzhaar-Hauskatzen wurde ein Jahr lang regelmäßig der Speichel untersucht. Die Jahresmittel lagen zwischen 0,4 und 35 Mikrogramm je Milliliter – ein Unterschied um mehr als das 80-Fache innerhalb derselben Katzenpopulation. Auch bei ein und derselben Katze schwankten die Werte stark. Geschlecht (alle Tiere waren kastriert), Fellfarbe und Körpergewicht spielten keine Rolle; ältere Katzen hatten niedrigere Werte. Die Studie wurde von einem Futtermittelhersteller durchgeführt und finanziert.
Das bedeutet: Katzen mit niedrigen Werten gibt es – in jeder Rasse und unter Hauskatzen. Man sieht es ihnen nur nicht an, und ein Stammbaum sagt es nicht voraus. Belegt ist außerdem, dass unkastrierte Kater im Schnitt mehr Fel d 1 bilden als Katzen und kastrierte Kater (Bonnet et al., 2018; Sparkes, 2022).
Katzenrassen, die nicht haaren: Gibt es das?
Nein. Jede Katze mit Fell verliert Haare, das ganze Jahr über und verstärkt im Fellwechsel. Kurzes Fell ohne viel Unterwolle fällt auf dem Sofa weniger auf – etwa bei Siam, Burma oder Orientalisch Kurzhaar, die in unseren Steckbriefen den niedrigsten Pflegewert haben. Weniger Haare auf dem Teppich bedeuten aber nicht weniger Allergen in der Luft.
Bleiben die Rassen, deren Fell durch eine Genveränderung reduziert ist:
- Rexkatzen (Cornish Rex, Devon Rex, Selkirk Rex, LaPerm) haben ein gewelltes, teils dünnes Fell. Die Mutationen verändern auch die Tasthaare: Sie sind gebogen, brüchig oder fehlen. Die Qualzucht-Datenbank QUEN ordnet die Zucht mit Rexkatzen als Qualzucht im Sinne von § 11b Tierschutzgesetz ein und hält ein Zuchtverbot mindestens für Tiere mit den schwersten Defekten, etwa funktionslosen Tasthaaren, für notwendig.
- Nacktkatzen (Sphynx, Don Sphynx, Peterbald) fehlt das Fell weitgehend, oft auch die Tasthaare. Die Haut produziert weiter Talg, muss regelmäßig gereinigt werden und ist anfällig für Entzündungen; die Tiere verlieren Wärme. QUEN hält bei haarlosen Katzen ein Zucht- und Ausstellungsverbot für notwendig. Wir stufen sie als Qualzucht ein und führen keine Züchter. Mehr unter Nacktkatzen.
Eine Katze mit eingeschränktem Tastsinn und ohne Wärmeschutz zu kaufen, um ein Allergen zu vermeiden, das sie trotzdem bildet, ist für Mensch und Tier die schlechteste Lösung.
Was stattdessen hilft
1. Zuerst zum Allergologen. Lassen Sie klären, worauf genau Sie reagieren und wie stark. Wer nicht nur gegen Fel d 1, sondern gegen mehrere Katzenallergene sensibilisiert ist, hat von einer Katze mit wenig Fel d 1 womöglich nichts (Hilger et al., 2024). Besprechen Sie auch, ob eine spezifische Immuntherapie infrage kommt – sie wird bei mittelschweren bis schweren Beschwerden empfohlen, die Studienlage speziell zur Katzenallergie ist allerdings dünn und uneinheitlich (Sparkes, 2022).
2. Probekontakt mit genau diesem Tier. Weil die Unterschiede im Einzeltier liegen, zählt nur die Katze, die einziehen soll – nicht ihre Rasse und nicht ihre Eltern. Verbringen Sie mehrfach mehrere Stunden mit ihr, möglichst nicht nur im Haushalt des Züchters, wo viele Katzen leben. Bedenken Sie die Grenzen: Ein Kitten bildet womöglich andere Mengen als das erwachsene Tier, die Werte schwanken über die Zeit, und Beschwerden können sich erst nach Wochen einstellen. Ein gelungener Nachmittag ist kein Beweis.
3. Den Ernstfall vorher regeln. Vereinbaren Sie mit Züchter oder Tierheim schriftlich, dass die Katze zurückgenommen wird, wenn es gesundheitlich nicht geht. Seriöse Anbieter machen das. Wer ein „hypoallergenes“ oder „allergikerfreundliches“ Kitten verspricht, sagt nicht die Wahrheit – streichen Sie ihn von der Liste.
4. Die Belastung in der Wohnung senken. In Katzenhaushalten liegt die Fel-d-1-Menge 80- bis 300-mal so hoch wie in Wohnungen ohne Katze (Sparkes, 2022). Empfohlen wird ein Bündel von Maßnahmen: glatte Böden statt Teppich, wenig Polstermöbel, allergendichte Matratzenbezüge, Staubsauger und Luftreiniger mit HEPA-Filter, häufiges Waschen von Decken, ein katzenfreies Schlafzimmer. Einzelne Maßnahmen reichen meist nicht; ein Schlafzimmerverbot allein gilt als unzureichend. Die Katze zu baden bringt wenig: Die Werte sind nach wenigen Tagen wieder auf dem alten Stand, und für die meisten Katzen ist es Stress.
5. Futter gegen Fel d 1 – der Forschungsstand. Seit einigen Jahren gibt es Katzenfutter mit Antikörpern aus Hühnereigelb, die Fel d 1 im Speichel der Katze binden sollen. In der größten Untersuchung sank das aktive Fel d 1 im Fell von 105 Katzen nach zehn Wochen im Mittel um 47 Prozent; bei 86 Prozent der Tiere betrug der Rückgang mindestens 30 Prozent (Satyaraj et al., 2019). Die Einschränkungen: Die Studie hatte keine Kontrollgruppe, wurde vollständig vom Hersteller finanziert und hat weder die Belastung in der Wohnung noch die Beschwerden von Menschen gemessen. Eine Provokationsstudie mit elf Personen deutet auf geringere Nasenbeschwerden hin; die Übersichtsarbeiten nennen die Ergebnisse vielversprechend, aber vorläufig. Ein halbiertes Allergen ist kein beseitigtes – als alleinige Lösung taugt das Futter nicht, als Baustein kann man es mit Arzt und Tierärztin besprechen.
Impfungen der Katze gegen ihr eigenes Fel d 1 und Katzen, bei denen das Gen ausgeschaltet wurde, sind Gegenstand der Forschung, aber nicht verfügbar.
Wenn es nicht geht
Manchmal lautet die ehrliche Antwort: keine Katze. Das ist bitter, aber besser, als ein Tier nach drei Monaten wieder abzugeben. Nach dem Auszug einer Katze dauert es übrigens vier bis sechs Monate oder länger, bis die Allergenwerte in der Wohnung auf das Niveau katzenfreier Haushalte gesunken sind (Sparkes, 2022).
Wenn die Allergie nach ärztlicher Einschätzung beherrschbar ist, suchen Sie die Katze nach dem aus, was wirklich zu Ihnen passt – mit dem Test Welche Katze passt zu mir? oder dem Rassen-Vergleich. Und denken Sie an die Tierheime: Bei einer erwachsenen Hauskatze lässt sich der Probekontakt oft über mehrere Besuche gestalten; fragen Sie, ob ein Probewohnen möglich ist. Allergenärmer als eine Rassekatze ist sie nicht – aber auch nicht allergenreicher.
Verwandte Seiten: Nacktkatzen, Kurzhaarkatzen, Langhaarkatzen und alle Katzenrassen im Überblick.
Über diese Rassen kursiert das Gerücht – und was belegt ist
Halblanghaar3,5–8 kg16 ZüchterSibirische Katze
Am häufigsten als „Allergikerkatze“ beworben. Belegt ist: Eine Genstudie (Sartore et al., 2017) fand bei vier Sibirern Varianten in den Fel-d-1-Genen; ob sie die Allergenmenge senken, ließen die Autoren ausdrücklich offen. Eine klinische Studie mit Allergikern gibt es nicht.
Halblanghaar3,5–8 kg16 ZüchterNeva Masquerade
Die Point-Variante der Sibirischen Katze erbt deren Ruf. Eigene Untersuchungen zur Neva Masquerade haben wir nicht gefunden; es gilt dasselbe wie für die Sibirische Katze.
Halblanghaar2,5–5 kg2 ZüchterBalinese
Wird im Netz oft als allergenarm genannt. Eine begutachtete Messung von Fel d 1 bei Balinesen haben wir nicht gefunden; die Behauptung ist unbelegt.
Kurzhaar3–6 kg9 ZüchterRussisch Blau
Auch ihr wird nachgesagt, wenig Fel d 1 zu bilden. Eine Studie, die das zeigt, haben wir nicht gefunden. Das dichte, kurze Doppelfell ändert an der Allergenbildung nichts.
Kurzhaar3,5–7 kg20 ZüchterBengal
Das Gerücht stützt sich auf das kurze, glatte Fell. Fell- und Haarlänge haben laut Fachliteratur keinen Einfluss auf die Fel-d-1-Menge; Messungen zur Bengal haben wir nicht gefunden.
Lockenfell (Rex)2,5–4,5 kg1 ZüchterCornish Rex
Das gewellte Fell ohne Deckhaar gilt als „haart nicht“. Auch Rexkatzen verlieren Haare und bilden Fel d 1 in Haut und Speichel; Messungen zur Rasse fehlen. Die veränderten Tasthaare sind ein Tierschutzthema.
Lockenfell (Rex)2,5–4,5 kg2 ZüchterDevon Rex
Gleiche Lage wie bei der Cornish Rex: kein Beleg für weniger Allergen. Die Devon Rex neigt zudem zu Hefepilz-Entzündungen der Haut, und die Tasthaare sind verändert oder fehlen.
Lockenfell (Rex)2,5–5 kgLaPerm
Lockiges Fell, gleiches Gerücht, gleiche Beleglage: Untersuchungen zur Allergenmenge der LaPerm haben wir nicht gefunden.
Kurzhaar2,7–5,5 kgLykoi
Wegen des schütteren Fells gelegentlich als Katze für Allergiker genannt. Belegt ist das nicht; Messungen fehlen. Wir führen für die junge Rasse vorläufig keine Züchter.
haarlos3–5,5 kgQualzuchtSphynx
Keine Haare heißt nicht kein Allergen: Die Fachliteratur hält ausdrücklich fest, dass auch haarlose Sphynx-Katzen Fel d 1 bilden. Wir stufen die Rasse als Qualzucht ein und empfehlen sie nicht – erst recht nicht als Lösung für Allergiker.
Häufige Fragen
Welche Katzenrasse ist für Allergiker geeignet?
Keine Rasse ist nachweislich für Allergiker geeignet. Alle Katzen bilden das Hauptallergen Fel d 1; die Menge schwankt stark von Tier zu Tier, aber für keine Rasse ist wissenschaftlich belegt, dass sie verlässlich weniger bildet. Ob Sie mit einer bestimmten Katze leben können, lässt sich nur am einzelnen Tier und mit ärztlicher Begleitung klären.
Gibt es Katzenrassen, die nicht haaren?
Nein. Jede Katze mit Fell verliert Haare, kurzhaarige Rassen ebenso wie langhaarige. Rexkatzen haben ein verändertes, dünneres Fell, Nacktkatzen fast keines – beides beruht auf Genveränderungen, die auch die Tasthaare betreffen und aus Tierschutzsicht kritisch sind. Für eine Allergie spielt das Haaren ohnehin kaum eine Rolle.
Sind Sibirische Katzen hypoallergen?
Nein. Auch Sibirische Katzen bilden Fel d 1. Eine Genstudie von 2017 fand bei vier Tieren Varianten in den Fel-d-1-Genen, konnte aber nicht zeigen, dass sie weniger Allergen bilden. Klinische Studien mit Allergikern fehlen.
Reagieren Allergiker auf Katzenhaare?
Nicht auf das Haar selbst, sondern auf Eiweiße, die daran haften – vor allem Fel d 1 aus den Talgdrüsen der Haut und aus dem Speichel. Mehr als 90 Prozent der Katzenallergiker haben Antikörper gegen Fel d 1. Die Allergene hängen an feinen Partikeln in der Luft und finden sich auch in Wohnungen ohne Katze.
Hilft Katzenfutter, das Fel d 1 reduziert?
Es gibt Futter mit Antikörpern aus Hühnerei, die Fel d 1 im Speichel binden. In einer vom Hersteller finanzierten Studie ohne Kontrollgruppe sank das aktive Fel d 1 im Fell von 105 Katzen im Mittel um 47 Prozent. Ob Allergiker dadurch im Alltag weniger Beschwerden haben, ist bisher nur in sehr kleinen Untersuchungen geprüft; Übersichtsarbeiten nennen die Ergebnisse vorläufig.
Bilden Kater mehr Allergene als Katzen?
Unkastrierte Kater bilden im Schnitt mehr Fel d 1 als Katzen und als kastrierte Kater. Das ist ein Durchschnittswert – ein einzelnes weibliches Tier kann trotzdem mehr bilden als ein kastrierter Kater.
Quellen und weiterführende Informationen (8)
- Sparkes (2022): Human allergy to cats – a review for veterinarians on prevalence, causes, symptoms and control. Journal of Feline Medicine and Surgery
- Hilger et al. (2024): Hypoallergenic animals – a promise of hope for allergic patients? Allergologie select
- Bonnet et al. (2018): An update on molecular cat allergens – Fel d 1 and what else? Allergy, Asthma & Clinical Immunology
- Sartore et al. (2017): Polymorphism Analysis of Ch1 and Ch2 Genes in the Siberian Cat. Veterinary Sciences
- Bastien et al. (2019): Influence of time and phenotype on salivary Fel d1 in domestic shorthair cats. Journal of Feline Medicine and Surgery
- Satyaraj et al. (2019): Reduction of active Fel d1 from cats using an antiFel d1 egg IgY antibody. Immunity, Inflammation and Disease
- QUEN Qualzucht-Datenbank: Merkblatt Katze Haarkleid (haarlose Katzen, Stand 06/2026)
- QUEN Qualzucht-Datenbank: Merkblatt Katze Merkmal/Typ Rex (Stand 06/2026)