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Fellfarbe

Point-Katzen: Colourpoint, Mink und Sepia erklärt

Heller Körper, dunkle Abzeichen, blaue Augen: Wie die Point-Zeichnung entsteht, warum Kitten weiß geboren werden und welche Rassen Colourpoint tragen.

Von der Redaktion catterys.deStand: 12. Oktober 2026

Katze mit cremefarbenem Körper, dunkelbrauner Maske, dunklen Ohren, Beinen und Schwanz und leuchtend blauen Augen sitzt vor einer grauen Steinmauer.

Ein heller Körper, eine dunkle Maske, dunkle Ohren, Beine und ein dunkler Schwanz, dazu blaue Augen: Diese Zeichnung kennt jeder von der Siamkatze. Züchter nennen sie „Point“ oder „Colourpoint“, auf Deutsch auch „Abzeichen“ oder „Maskenzeichnung“. Die dunklen Körperenden heißen „Points“.

Point ist keine Rasse. Die Zeichnung gibt es bei der Siam und der Heiligen Birma, bei Ragdoll und Britisch Kurzhaar – und immer wieder auch bei Hauskatzen ohne Stammbaum. Dahinter steckt eine der ungewöhnlichsten Erbanlagen der Katze: ein Farbstoff-Enzym, das auf Temperatur reagiert.

So entsteht die Point-Zeichnung

Damit eine Katze Pigment bilden kann, braucht sie das Enzym Tyrosinase. Bei Point-Katzen ist das Gen dafür (TYR) an einer Stelle verändert. Leslie Lyons und Kollegen haben die Variante 2005 beschrieben: Ein einziger Baustein des Enzyms ist ausgetauscht. Es arbeitet dadurch nur noch bei niedrigerer Temperatur richtig.

Die Folge sieht man der Katze an. Am warmen Rumpf bildet das Enzym kaum Farbe, das Fell bleibt hell. An den kühleren Körperenden – Nase, Ohren, Beine, Schwanz – funktioniert es, und dort entsteht Pigment. Der britische Zuchtverband GCCF formuliert es so: Körperbereiche, die kühler sind, erlauben dem Enzym zu arbeiten und werden dunkler.

Daraus erklären sich drei typische Beobachtungen:

  • Kitten kommen fast weiß zur Welt. Im Mutterleib ist es überall warm. Laut GCCF werden Siamkitten „hell cremefarben oder weiß“ geboren, und die Farbe der Abzeichen zeigt sich erst nach ein bis zwei Wochen.
  • Ältere Katzen sind dunkler. Die Standards rechnen damit: Die FIFe erlaubt bei älteren Katzen ausdrücklich eine dunklere Körperfarbe, die CFA hält fest, dass Siamkatzen im Alter gewöhnlich nachdunkeln.
  • Das Klima spielt mit. Nach Angaben des GCCF haben Katzen in kalter Umgebung meist dunkleres Körperfell als Katzen in warmer.

Vererbt wird die Zeichnung rezessiv. In der Studie von 2005 trugen alle Point-Katzen die Variante in doppelter Ausführung. Züchter schreiben das als cscs. Zwei Point-Katzen bekommen miteinander nur Point-Kitten; zwei normal gefärbte Katzen können Point-Kitten haben, wenn beide die Anlage verdeckt tragen. Weil die Forscher dieselbe Variante in ganz verschiedenen Rassen fanden, gehen sie von einem gemeinsamen Ursprung aus.

Auch die blauen Augen gehören dazu. Dieselbe Variante verringert das Pigment im Auge, und ohne dieses Pigment erscheint die Iris blau. Die FIFe hat für das „intensive, tiefe Siamblau“ sogar einen eigenen Code (67).

Seal, Blue, Chocolate, Lilac: die Farben der Abzeichen

Die Point-Zeichnung legt nur fest, wo Farbe sitzt. Welche Farbe es ist, bestimmen die übrigen Farbgene. Im EMS-Code stehen dafür dieselben Buchstaben wie bei einfarbigen Katzen:

Bezeichnung EMS-Buchstabe Abzeichen
Seal Point n dunkles Sealbraun – genetisch Schwarz
Blue Point a Blaugrau
Chocolate Point b Milchschokolade
Lilac Point c helles Grau mit rosa Ton
Red Point, Cream Point d, e Rot und Creme
Tortie Point f, g, h, j Abzeichen mit Schildpatt-Flecken
Tabby Point („Lynx Point“) zusätzlich 21 gestreifte Abzeichen

Dass schwarze Katzen als Point „seal“ heißen, hat einen einfachen Grund: Das Enzym arbeitet auch an den Abzeichen nicht mit voller Kraft, aus Schwarz wird ein sehr dunkles Braun. Mehr dazu unter Braune Katzen.

Bei der Zahl hinter dem Buchstaben steht 33 für die Siam-Zeichnung – eine Britisch Kurzhaar in Seal Point ist „BSH n 33“. Bei Rassen, die es nur als Point gibt, etwa Siam, Thai, Birma, Ragdoll, Neva Masquerade oder Snowshoe, lässt die FIFe die 33 weg.

Der Tabby Point verbindet Abzeichen mit Streifen: Laut FIFe-Standard trägt die Maske deutliche Tabby-Zeichnung, besonders um Augen und Nase, und die Beine sind gestreift. In den USA heißt die Variante „Lynx Point“. Was hinter den Streifen steckt, erklärt die Seite Getigert und Tabby.

Helle Katze mit graubraun gestreifter Stirn und Maske und hellblauen Augen liegt im hohen Gras.
Tabby Point: Die Abzeichen sind gestreift statt einfarbig.

Kommt Weiß hinzu, entstehen eigene Muster: die weißen Handschuhe der Birma, „Mitted“ und „Bicolour“ bei der Ragdoll, die weißen Füße der Snowshoe. Wie die Weißscheckung funktioniert, steht unter Schwarz-weiße Katzen.

Point, Mink und Sepia: drei Stufen

Vom Tyrosinase-Gen gibt es bei der Katze eine zweite, mildere Variante – das Burma-Allel (cb). Auch sie macht das Enzym wärmeempfindlich, aber weniger stark. Aus den beiden Varianten ergeben sich drei Muster:

Muster Erbanlage Körper Augen Typische Rasse
Point cscs hell, starker Kontrast blau Siam
Mink cbcs mittel, Abzeichen gehen sanft über aquamarin Tonkanese
Sepia cbcb dunkel, wenig Kontrast gelb bis golden Burma

Normal gefärbt (C) ist gegenüber beiden dominant. Das Burma-Allel setzt sich gegenüber dem Siam-Allel nur unvollständig durch; trägt eine Katze je eines, entsteht die Zwischenform Mink. Deshalb fallen aus der Verpaarung zweier Mink-Katzen alle drei Muster – bei der Tonkanese ist das Alltag und kein Zuchtfehler.

Die FIFe führt für die drei Muster die Codes 33 (Siam), 32 (Tonkanese) und 31 (Burma). Für Mink nennt sie Aquamarin als „eindeutiges Charakteristikum“ der Augenfarbe und merkt an, dass verdünnte Farben bis zu 16 Monate brauchen können, bis die Körperfarbe voll entwickelt ist. Bei der Bengal heißen dieselben drei Stufen Snow Lynx, Seal Mink und Seal Sepia.

Gesundheit: Schielen und Augenzittern

Die Point-Variante wirkt nicht nur auf das Fell. In den 1960er-Jahren fiel Forschern auf, dass bei Siamkatzen ein Teil der Nervenfasern vom Auge zum Gehirn anders verläuft als bei anderen Katzen. Ursache ist nach heutigem Wissen das fehlende Pigment in der Netzhaut (Übersicht bei Kaas, 2005). Als sichtbare Folgen sind Schielen (Strabismus) und Augenzittern (Nystagmus) beschrieben.

Das Gutachten des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes nennt beides bei Siamkatzen und empfiehlt, Point-Katzen vor der Zuchtzulassung augenärztlich untersuchen zu lassen. Fragen Sie beim Kauf eines Kittens danach – unsere Fragen an den Züchter helfen dabei.

Nicht verwechseln sollte man blauäugige Point-Katzen mit blauäugigen weißen Katzen: Das Taubheitsrisiko weißer Katzen hängt am dominanten Weiß-Gen und hat mit der Point-Zeichnung nichts zu tun. Mehr dazu unter Blaue Augen. Wir sind keine Tierärzte: Wenn Ihre Katze auffällig schielt, unsicher springt oder schlecht zu sehen scheint, lassen Sie sie tierärztlich untersuchen.

Mythen und Charakter

Point-Katzen gelten als gesprächig, anhänglich und fordernd. Das trifft auf Siam, Thai und Balinese zu – und ist eine Eigenschaft dieser Rassen, nicht der Zeichnung. Eine Ragdoll oder eine Heilige Birma trägt dieselbe Erbanlage und gilt als ausgesprochen ruhig. Belege dafür, dass die Zeichnung selbst das Wesen prägt, gibt es nicht.

Ebenfalls ein Missverständnis: Eine Katze mit Maske und blauen Augen ist nicht automatisch „eine Siam“ oder ein „Siam-Mix“. Die Anlage ist rezessiv und kann sich über viele Generationen verdeckt vererben. Treffen zwei Träger zusammen, fallen Point-Kitten – auch bei ganz gewöhnlichen Hauskatzen.

Bei welchen Rassen kommt die Point-Zeichnung vor?

Ausschließlich als Point gibt es Siam, Thai, Balinese, Heilige Birma, Ragdoll, Neva Masquerade und Snowshoe. Bei anderen Rassen ist Colourpoint eine von vielen Farben, etwa bei Britisch Kurzhaar, Perser und Exotic Shorthair. Bei einigen ist die Zeichnung ausdrücklich ausgeschlossen: Maine Coon, Norwegische Waldkatze und Europäisch Kurzhaar lassen laut FIFe keine Point-Abzeichen zu. Welche Farben die Ragdoll im Einzelnen kennt, steht unter Farben der Ragdoll.

Geprüfte Adressen finden Sie zum Beispiel unter Züchter der Heiligen Birma oder der Ragdoll. Und weil die Zeichnung auch bei Hauskatzen vorkommt, lohnt ein Blick ins Tierheim-Verzeichnis: Katzen mit Maske und blauen Augen warten dort ebenfalls auf ein Zuhause.

Zurück zur Übersicht aller Katzenfarben. Verwandte Seiten: Blaue Augen, Braun, Weiß und Getigert und Tabby.

Bei diesen Rassen ist die Point-Zeichnung typisch oder anerkannt

  • Siamkatze in Blue Point mit keilförmigem Kopf, sehr großen Ohren und leuchtend blauen Augen, die in die Kamera blickt.
    Kurzhaar2,5–5,5 kg4 Züchter

    Siam

    Die Namensgeberin: Der FIFe-Standard verlangt einen hellen Körper mit gutem Kontrast zu den Abzeichen und reinblaue, möglichst dunkle Augen. Klassisch sind Seal, Blue, Chocolate und Lilac Point.

  • Thai-Katze mit cremefarbenem Körper, dunkler Gesichtsmaske, runden Wangen und blauen Augen liegt auf einem geblümten Ausstellungskissen.
    Kurzhaar3–6 kg6 Züchter

    Thai

    Die Siam im ursprünglichen, runderen Typ. Die FIFe erkennt alle Point-Farben von Seal bis Lilac, dazu Red, Cream, Schildpatt- und Tabby-Points an.

  • Heilige Birma in Seal-Point mit tiefblauen Augen und weißer Vorderpfote liegt entspannt auf einem hellen, glänzenden Fliesenboden.
    Halblanghaar3,5–7 kg28 Züchter

    Heilige Birma

    Point-Zeichnung im halblangen Fell, immer mit vier weißen „Handschuhen“ und tiefblauen Augen.

  • Blue-bicolour-Ragdoll mit blauen Augen und weißem Latz liegt auf einem roten Sofa vor einer orangefarbenen Wand.
    Halblanghaar4–9 kg22 Züchter

    Ragdoll

    Alle Ragdolls sind Pointkatzen – in den drei Mustern Colourpoint, Mitted und Bicolour. Laut CFA ist die Farbe erst mit etwa zwei bis drei Jahren voll entwickelt.

  • Helle Neva Masquerade mit getigerten Abzeichen im Gesicht und leuchtend blauen Augen sitzt vor einem Kiefernstamm.
    Halblanghaar3,5–8 kg16 Züchter

    Neva Masquerade

    Die Sibirische Katze mit Point-Zeichnung und blauen Augen; die FIFe führt sie als eigene Rasse (NEM).

  • Schlanke Balinese mit hellem Körper, zart gefärbten Abzeichen an Ohren und Schwanz, blauen Augen und buschigem Schwanz auf dunkelblauem Samt.
    Halblanghaar2,5–5 kg2 Züchter

    Balinese

    Die halblanghaarige Siam: dieselben Abzeichen, dieselben blauen Augen, dazu ein federbuschiger Schwanz.

  • Snowshoe in Seal Point mit weißem umgekehrtem V auf der Nase und weißen Pfoten liegt auf einem hellen Steinboden.
    Kurzhaar2,5–5,5 kg

    Snowshoe

    Point-Zeichnung mit vier weißen Pfoten und oft einem weißen umgekehrten V im Gesicht.

  • Tonkanese mit graubraunem Mink-Fell, etwas dunklerem Gesicht und hellen aquamarinfarbenen Augen liegt auf einem violetten Ausstellungskissen.
    Kurzhaar2,5–5,5 kg

    Tonkanese

    Die Rasse des Mink-Musters: Abzeichen nur etwas dunkler als der Körper, dazu aquamarinfarbene Augen. Aus Mink-Verpaarungen fallen auch Point- und Sepia-Kitten.

  • Blaue Burmakatze mit silbrig-grauem, kurzem Fell und gelben Augen sitzt kompakt auf einer Backsteinmauer.
    Kurzhaar3–6 kg2 Züchter

    Burma

    Das Sepia-Muster: Der Körper ist fast so dunkel wie die Abzeichen, die Augen sind gelb bis bernsteinfarben statt blau.

  • Blaue Britisch-Kurzhaar-Katze mit rundem Kopf, dichtem Plüschfell und kupferorangen Augen liegt auf einem Parkettboden.
    Kurzhaar4–8 kg57 Züchter

    Britisch Kurzhaar

    Als „Colourpoint“ anerkannt (BSH mit dem Zusatz 33); der FIFe-Standard verlangt dafür intensives, tiefes Siamblau als Augenfarbe.

  • Golden schattierte Perserkatze mit grünen Augen, kurzer, aber nicht extrem flacher Nase und langem Fell liegt auf einer hellen Decke.
    Langhaar3,5–6,5 kg3 Züchter

    Perser

    Colourpoint-Perser tragen die Siam-Zeichnung im langen Fell; in Nordamerika heißen sie „Himalayan“.

  • Braun getigerte Exotic Shorthair mit weißer Brust, rundem Kopf, kurzer Nase und kupferfarbenen Augen steht auf einem Tisch bei einer Katzenausstellung
    Kurzhaar3–6,5 kg1 Züchter

    Exotic Shorthair

    Zugelassen sind nahezu alle Farben und Muster des Persers, auch Colourpoint – hier im kurzen Plüschfell.

  • Goldbraune Bengalkatze mit dunklen Tupfen und Rosetten liegt ausgestreckt auf einer alten Holztruhe.
    Kurzhaar3,5–7 kg20 Züchter

    Bengal

    Die hellen „Snow“-Varianten gehen auf dieselben Gen-Varianten zurück: Snow Lynx mit blauen, Seal Mink mit aquamarinfarbenen, Seal Sepia mit grünen oder goldenen Augen.

Häufige Fragen

Ist jede Katze mit dunkler Maske eine Siamkatze?

Nein. Die Point-Zeichnung kommt bei vielen Rassen und auch bei Hauskatzen ohne Stammbaum vor. Eine Siam ist nur eine Katze mit entsprechendem Stammbaum; die Zeichnung allein macht keine Rasse.

Warum werden Point-Kitten weiß geboren?

Im Mutterleib ist es überall gleichmäßig warm, und das veränderte Enzym bildet bei Wärme kaum Pigment. Erst nach der Geburt kühlen Ohren, Nase, Pfoten und Schwanz ab; nach Angaben des britischen GCCF zeigt sich die Farbe der Abzeichen nach ein bis zwei Wochen.

Warum haben Point-Katzen blaue Augen?

Dieselbe Gen-Variante, die das Fell am Körper aufhellt, verringert auch das Pigment im Auge. Ohne dieses Pigment erscheint die Iris blau.

Was ist der Unterschied zwischen Point, Mink und Sepia?

Es sind drei Stufen derselben Aufhellung. Point (zwei Siam-Allele): heller Körper, blaue Augen. Sepia (zwei Burma-Allele): fast einheitlich dunkler Körper, gelbe bis goldene Augen. Mink (je ein Allel): dazwischen, mit aquamarinfarbenen Augen.

Was ist ein Lynx Point?

Die amerikanische Bezeichnung für Tabby Point: eine Point-Katze, deren Abzeichen gestreift statt einfarbig sind. Typisch sind Streifen in der Maske und an den Beinen.

Schielen alle Siamkatzen?

Nein. Schielen und Augenzittern sind bei Pointkatzen aber beschrieben, weil die Gen-Variante die Verschaltung der Sehbahnen verändert. Das Gutachten des Bundeslandwirtschaftsministeriums empfiehlt, Zuchttiere augenärztlich untersuchen zu lassen.

Quellen und weiterführende Informationen (12)
  1. Lyons et al. (2005): Tyrosinase mutations associated with Siamese and Burmese patterns in the domestic cat, Animal Genetics
  2. OMIA 000202-9685: TYR-bedingte Farbvarianten der Katze (Allelreihe C > cb > cs, Rassen)
  3. LABOKLIN: Coat colour variant snow / colourpoint (Siam, Mink, Burma)
  4. GCCF: Breed profile Siamese (Kitten, Temperatur und Farbentwicklung)
  5. FIFe: Allgemeiner Teil der Standards – Pointed (Codes 31, 32, 33)
  6. FIFe: EMS-System (Farb- und Mustercodes)
  7. FIFe: Rassestandard Thai (THA)
  8. FIFe: Rassestandard Britisch Langhaar/Kurzhaar (BLH/BSH)
  9. CFA: Siamese – Breed Profile und Standard
  10. CFA: Ragdoll – Breed Profile und Standard
  11. Kaas (2005): Serendipity and the Siamese cat – the discovery that genes for coat and eye pigment affect the brain, ILAR Journal
  12. BMEL-Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (1999), bereitgestellt von der Bundestierärztekammer