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Fellfarbe

Schwarze Katzen: Genetik, Rassen, Aberglaube und das „Rosten“ des Fells

Schwarze Katzen sind keine Rasse, sondern meist Hauskatzen. Wie die Farbe entsteht, warum das Fell rostbraun werden kann und was am Pech im Tierheim dran ist.

Von der Redaktion catterys.deStand: 12. Oktober 2026

Schwarze Kurzhaarkatze mit gelben Augen steht vor hellem Hintergrund und schaut in die Kamera.

Schwarz von der Nasenspitze bis zum Schwanz, dazu leuchtende Augen: Die schwarze Katze ist eine der vertrautesten Katzen überhaupt und zugleich die mit dem meisten Ballast. Sie soll Unglück bringen, zu Hexen gehören, im Tierheim sitzen bleiben. Zeit, das zu sortieren.

Vorweg das Wichtigste für alle, die nach einer „schwarzen Katzenrasse“ suchen: Schwarz ist eine Farbe, keine Rasse. Die allermeisten schwarzen Katzen sind Hauskatzen ohne Stammbaum. Es gibt genau eine Rasse, die ausschließlich in Schwarz gezüchtet wird – die Bombay – und viele, bei denen Schwarz eine von mehreren Farben ist.

So entsteht schwarzes Fell

Der dunkle Farbstoff im Katzenhaar heißt Eumelanin. Jede Katze, die nicht rot oder weiß ist, bildet ihn. Damit daraus ein einfarbig schwarzes Tier wird, müssen drei Dinge zusammenkommen:

  1. Volle Farbe statt Braun. Die ursprüngliche Form des Farbgens (Fachname TYRP1) ergibt Schwarz. Veränderte Formen hellen es zu Chocolate oder Cinnamon auf; mehr dazu unter braune Katzen.
  2. Keine Verdünnung. Ein Verdünnungsgen macht aus Schwarz Blaugrau – siehe Grau und Blau.
  3. Keine sichtbare Zeichnung. Die Wildform der Katze ist getigert. Einfarbig wird sie erst durch die Erbanlage „Non-Agouti“: Bei schwarzen Hauskatzen fehlen zwei Bausteine im Gen ASIP, wie eine Arbeitsgruppe um Eduardo Eizirik 2003 gezeigt hat. Dadurch wird jedes Haar durchgehend dunkel statt gebändert, und die Streifen verschwinden im Schwarz.

Non-Agouti wird rezessiv vererbt. Eine Katze ist nur dann einfarbig, wenn sie die Anlage von beiden Eltern bekommen hat. Zwei getigerte Katzen können deshalb schwarze Kitten haben, wenn beide die Anlage verdeckt tragen; zwei schwarze Katzen bekommen miteinander dagegen keine getigerten.

Ganz weg ist die Zeichnung übrigens nicht. Bei manchen schwarzen Katzen, vor allem bei Jungtieren, schimmern im Sonnenlicht Streifen durch – die sogenannte Geisterzeichnung.

Schwarze Katze und schwarzer Panther

Schwarze Formen gibt es bei 11 der 37 Katzenarten, so die Auswertung von Eizirik und Kollegen. Sie sind aber mehrfach unabhängig entstanden: Bei der Hauskatze steckt das Gen ASIP dahinter, beim Jaguar ein anderes (MC1R). Der „Mini-Panther“ auf dem Sofa ist also ein treffendes Bild, genetisch aber eine eigene Erfindung der Hauskatze.

Varianten und Fachbegriffe

Bezeichnung EMS-Code Bedeutung
Schwarz, black n einfarbig schwarz; das n kommt vom französischen „noir“
Ebony n Name für Schwarz bei der Orientalisch Kurzhaar in den USA
Seal n genetisches Schwarz bei Point-Katzen; durch die Aufhellung dunkelbraun
Braun (Burma) n genetisches Schwarz bei der Burma, zu Dunkelbraun aufgehellt
Black Smoke ns schwarze Haarspitzen über silberweißem Ansatz, siehe Silber und Smoke
Schwarz mit Weiß n 01, 02, 03, 09 je nach Weißanteil; die „Kuhkatze“ und der „Tuxedo“, siehe schwarz-weiß
Schwarz getigert, „Braun-Tabby“ n 22 bis n 25 schwarze Zeichnung auf braunem Grund, siehe getigert und Tabby

Der FIFe-Standard beschreibt das ideale Schwarz als „kohlrabenschwarz, einheitlich von den Haarspitzen bis zu den Haarwurzeln, ohne jede rostigen Spuren, ohne weiße Haare“, mit schwarzem Nasenspiegel und schwarzen Ballen. Ein kleiner weißer Brustfleck, wie ihn viele schwarze Hauskatzen tragen, ist bei einer Ausstellungskatze ein Fehler – bei einer Familienkatze ein hübsches Erkennungszeichen.

Wenn Schwarz „rostet“

Viele Halter kennen es: Das Fell wirkt im Licht rotbraun, an Flanken und Hals oder am ganzen Körper. Dafür gibt es mehrere Erklärungen.

Jungtiere. Der FIFe-Standard hält ausdrücklich fest, dass schwarze Jungtiere bis zum Alter von fünf bis sechs Monaten oft „sehr schlecht“ gefärbt sind: grau, rostig oder mit weißen Stichelhaaren. Aus ihnen würden trotzdem oft tadellos schwarze Erwachsene. Bei der Bombay lässt der Standard einen helleren Haaransatz sogar bis zum Alter von zwei Jahren zu.

Fütterung. Der Körper baut das schwarze Pigment aus der Aminosäure Tyrosin auf, die er auch aus Phenylalanin herstellen kann. In einem Fütterungsversuch an der Universität von Kalifornien in Davis (Anderson, Rogers und Morris, 2002) bekamen schwarze Katzen mindestens sechs Monate lang Futter mit unterschiedlichen Mengen dieser beiden Aminosäuren. Ergebnis: Je weniger Tyrosin im Blut, desto weniger dunkles Pigment im Haar. Um sichtbar rötliches Haar zu verhindern, empfahlen die Autoren mindestens 18 Gramm beider Aminosäuren zusammen je Kilogramm Futter – gut doppelt so viel, wie damals für das Wachstum von Kitten empfohlen wurde. Die Fellfarbe reagiert also empfindlicher auf einen Mangel als der übrige Körper.

Sonne. Häufig wird das Ausbleichen der Sonne zugeschrieben. Eine Studie, die das bei Katzen gemessen hätte, haben wir nicht gefunden; wir führen es deshalb als verbreitete Beobachtung, nicht als belegte Tatsache.

Was heißt das praktisch? Ein Rostton ist zunächst eine Frage des Aussehens. Geben Sie Ihrer Katze deshalb nicht auf eigene Faust Ergänzungsmittel. Füttern Sie ein Alleinfutter mit hohem Anteil an tierischem Eiweiß – woran man das erkennt, steht in unserem Ratgeber Gesundes Katzenfutter.

Wann Sie zum Tierarzt sollten

Verändert sich die Fellfarbe einer erwachsenen Katze deutlich, wird das Fell zugleich stumpf oder schütter, nimmt die Katze ab oder frisst und trinkt sie anders als sonst, lassen Sie sie untersuchen. Wir sind keine Tierärzte; ob eine Erkrankung dahintersteckt, kann nur die Praxis klären.

Aberglaube: Pech in Europa, Glück anderswo

Der schlechte Ruf der schwarzen Katze stammt aus dem mittelalterlichen Europa. Schwarze Katzen galten als Begleiter von Hexen oder gar als verwandelte Hexen selbst; die Tiere und mitunter ihre Halter wurden dafür gequält oder getötet. So fasst es die Forschungsübersicht von Carini und Kollegen (2020) zusammen – und ergänzt, dass schwarze Katzen in anderen Teilen der Welt als Glücksbringer gelten.

Dasselbe Tier bedeutet also je nach Gegend das Gegenteil. Deutlicher lässt sich kaum zeigen, dass der Aberglaube etwas über Menschen sagt und nichts über Katzen.

Auch für den Charakter gilt: Die Fellfarbe verrät ihn nicht. In der Halterbefragung von Stelow und Kollegen (2016, 1.274 Fragebögen) fielen einfarbig schwarze Katzen nicht durch häufigere Abwehr auf. Der Deutsche Tierschutzbund sagt es knapper: Schwarze Tiere seien „genauso verspielt, verschmust und süß wie ihre Artgenossen“.

Schwarze Katzen im Tierheim: Was belegt ist

Haben es schwarze Katzen wirklich schwerer? Die Datenlage ist dünner, als die vielen Berichte vermuten lassen.

  • Deutschland: Der Deutsche Tierschutzbund hat 2020 die ihm angeschlossenen Tierheime befragt. 48 Prozent gaben an, schwarze Katzen würden schwerer vermittelt als andersfarbige; 47 Prozent sahen Aberglauben und Vorurteile als Ursache. Das ist die Einschätzung der Tierheime, keine Vermittlungsstatistik.
  • USA: Carini und Kollegen werteten 7.983 Katzen aus, die 2010 und 2011 in ein städtisches Tierheim in Kentucky kamen. Schwarze Katzen hatten dort die niedrigste Vermittlungsquote (10,0 Prozent, weiße Katzen 18,8 Prozent) und wurden am häufigsten eingeschläfert (74,6 gegenüber 63,0 Prozent). Die Autoren selbst nennen den Zusammenhang schwach. Rund um Halloween waren die Aussichten schwarzer Katzen dort nicht besser als im übrigen Jahr. Die Zahlen stammen aus einem Tierheim, in dem insgesamt sieben von zehn Katzen eingeschläfert wurden, und lassen sich nicht auf deutsche Tierheime übertragen.
  • Australien: In einer Online-Befragung von 624 Erwachsenen (Whelan und Kollegen, 2026) schnitt das Bild einer schwarzen Katze bei der Frage, ob man das Tier aufnehmen würde, sogar am besten ab.

Unser Fazit: Ein Nachteil für schwarze Katzen ist plausibel und wird von vielen Tierheimen so erlebt, bewiesen ist er in dieser Schärfe nicht. Hinzu kommt: Schwarz ist häufig – in dem US-Tierheim war es mit einem Drittel aller Katzen die häufigste Farbe. Wo viele schwarze Katzen warten, bleibt die einzelne leichter übersehen. Wer einer von ihnen ein Zuhause geben möchte, findet Adressen in unserem Tierheim-Verzeichnis und Hinweise zum Ablauf im Ratgeber Katze aus dem Tierheim.

Bei welchen Rassen kommt Schwarz vor?

Wer eine schwarze Katze mit Stammbaum sucht, hat Auswahl. Ausschließlich schwarz ist die Bombay, die bei der FIFe derzeit vorläufig anerkannt ist. Bei den großen Farbrassen – Britisch Kurzhaar, Perser, Maine Coon, Norwegische Waldkatze, Sibirische Katze – gehört Schwarz zum festen Bestand, ebenso bei Orientalisch Kurzhaar, Cornish Rex, Devon Rex und Türkisch Angora.

Nicht jede dunkle Rassekatze ist schwarz: Die Havana ist schokoladenbraun, die Burma in ihrer dunkelsten Farbe ein warmes Dunkelbraun, die Chartreux und die Russisch Blau sind blaugrau.

Züchter mit Vereinszugehörigkeit finden Sie im Züchterverzeichnis. Alle Farben im Überblick stehen unter Katzenfarben; verwandte Seiten sind schwarz-weiße Katzen, Grau und Blau und Silber und Smoke.

Bei diesen Rassen ist Schwarz anerkannt

  • Glänzend schwarze Bombay-Katze mit kupferfarbenen Augen liegt auf der Liegefläche eines Kratzbaums vor heller Wand.
    Kurzhaar3–5,5 kg

    Bombay

    Die einzige Rasse, die es nur in Schwarz gibt: lackglänzendes Fell, schwarz bis zur Haarwurzel, dazu kupferfarbene Augen. Grüne Augen und weiße Flecken sind laut FIFe-Standard Fehler.

  • Blaue Britisch-Kurzhaar-Katze mit rundem Kopf, dichtem Plüschfell und kupferorangen Augen liegt auf einem Parkettboden.
    Kurzhaar4–8 kg57 Züchter

    Britisch Kurzhaar

    Schwarz (EMS n) gehört zu den acht einfarbigen Varianten; der Standard verlangt ein Kohlrabenschwarz ohne Rostton und ohne weiße Haare.

  • Golden schattierte Perserkatze mit grünen Augen, kurzer, aber nicht extrem flacher Nase und langem Fell liegt auf einer hellen Decke.
    Langhaar3,5–6,5 kg3 Züchter

    Perser

    Schwarz (PER n) ist einfarbig, als Smoke, als Tabby-Grundfarbe und mit Weiß anerkannt.

  • Braun getigerte Exotic Shorthair mit weißer Brust, rundem Kopf, kurzer Nase und kupferfarbenen Augen steht auf einem Tisch bei einer Katzenausstellung
    Kurzhaar3–6,5 kg1 Züchter

    Exotic Shorthair

    Teilt die Farbtabelle des Persers: Schwarz einfarbig, als Smoke und mit Weiß.

  • Kopfporträt einer braun getigerten Maine Coon mit hellgrünen Augen, langen Schnurrhaaren und dunklen Luchspinseln an den Ohrspitzen
    Halblanghaar4–9 kg41 Züchter

    Maine Coon

    Schwarz und Blau bilden die erste Farbgruppe des FIFe-Standards (MCO n, a) – einfarbig, als Smoke und mit jeder Menge Weiß.

  • Schwarz getigerte Norwegische Waldkatze mit weißer Brust, Ohrpinseln und grünen Augen kauert im Schneefall auf einer Holzterrasse.
    Halblanghaar3,5–8 kg24 Züchter

    Norwegische Waldkatze

    Einfarbig Schwarz ist anerkannt, ebenso Schwarz-Smoke und Schwarz mit Weiß.

  • Sibirische Katze in Braun-Tabby mit weißer Halskrause, weißen Pfoten und grünen Augen liegt auf einem geflochtenen Teppich.
    Halblanghaar3,5–8 kg16 Züchter

    Sibirische Katze

    Schwarz und Blau stehen in der ersten Farbgruppe des Standards (SIB n, a), einfarbig oder mit Weiß.

  • Schwarze Orientalisch-Kurzhaar-Katze mit sehr großen Ohren und schlankem Körper sitzt auf einer Steinmauer vor hohem Gras.
    Kurzhaar2,5–5,5 kg4 Züchter

    Orientalisch Kurzhaar

    Der schlanke schwarze Orientale heißt in den USA „Ebony“; zu ihm gehören leuchtend grüne Augen.

  • Grau getigerte Kurzhaarkatze mit weißer Brust und weißen Pfoten sitzt auf einem Betonpfeiler vor blauem Himmel und Hausdächern
    Kurzhaar3,5–7 kg

    Europäisch Kurzhaar

    Schwarz ist eine der natürlichen Grundfarben der Rasse (EUR n) – das Ebenbild der schwarzen Hauskatze, nur mit Stammbaum.

  • Blau-weiße Devon Rex mit sehr großen, tief angesetzten Ohren, gelbgrünen Augen und leicht gewelltem Fell vor dunklem Hintergrund
    Lockenfell (Rex)2,5–4,5 kg2 Züchter

    Devon Rex

    Schwarz ist einfarbig, als Smoke und mit jeder Menge Weiß anerkannt (DRX n).

  • Weiße Japanese Bobtail mit rötlich gefärbtem Ohr liegt auf einer olivgrünen Sofalehne, hinten ist der kurze, puschelige Stummelschwanz zu sehen
    Kurzhaar2,5–4,5 kg

    Japanese Bobtail

    Schwarz ist einfarbig und mit Weiß anerkannt und bildet zusammen mit Rot und Weiß die dreifarbige „Mi-ke“.

Häufige Fragen

Welche Rasse ist meine schwarze Katze?

Sehr wahrscheinlich keine. Schwarze Katzen ohne Stammbaum sind Hauskatzen. Eine Rassekatze ist nur, wer einen Stammbaum eines Zuchtvereins hat – das Aussehen allein reicht nicht.

Gibt es eine Katzenrasse, die nur schwarz ist?

Ja, die Bombay. Sie wird ausschließlich in Schwarz gezüchtet. Bei vielen anderen Rassen ist Schwarz eine von mehreren anerkannten Farben.

Warum wird das Fell meiner schwarzen Katze rotbraun?

Bei Jungtieren ist ein grauer oder rostiger Ton normal. Bei erwachsenen Katzen kann zu wenig Tyrosin und Phenylalanin im Futter die Ursache sein. Lassen Sie eine deutliche Veränderung tierärztlich abklären.

Bringen schwarze Katzen Unglück?

Nein. Der Aberglaube geht auf die Verbindung mit Hexen im mittelalterlichen Europa zurück. In anderen Gegenden der Welt gelten schwarze Katzen als Glücksbringer.

Sind schwarze Katzen im Tierheim schwerer zu vermitteln?

Viele Tierheime berichten das: In einer Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes von 2020 sagten es 48 Prozent. Eine US-Studie fand einen messbaren, aber schwachen Nachteil.

Haben alle schwarzen Katzen gelbe Augen?

Nein. Fell- und Augenfarbe werden getrennt vererbt. Es gibt schwarze Katzen mit gelben, kupferfarbenen und grünen Augen; der Standard der Bombay verlangt Kupfer, der der Orientalisch Kurzhaar Grün.

Quellen und weiterführende Informationen (9)
  1. Eizirik et al. (2003): Molecular genetics and evolution of melanism in the cat family. Current Biology
  2. Schmidt-Küntzel et al. (2005): Tyrosinase and tyrosinase related protein 1 alleles specify domestic cat coat color phenotypes of the albino and brown loci. Journal of Heredity
  3. Anderson, Rogers, Morris (2002): Cats require more dietary phenylalanine or tyrosine for melanin deposition in hair than for maximal growth. Journal of Nutrition
  4. Deutscher Tierschutzbund (10.09.2020): Pressemeldung „Deutscher Tierschutzbund bricht Lanze für schwarze Katzen“
  5. Carini, Sinski, Weber (2020): Coat Color and Cat Outcomes in an Urban U.S. Shelter. Animals
  6. Whelan et al. (2026): The Influence of Cat Coat Colour, Eye Shape, and Pupil Size on Ratings of Adoptability. Animals
  7. Stelow, Bain, Kass (2016): The Relationship Between Coat Color and Aggressive Behaviors in the Domestic Cat. Journal of Applied Animal Welfare Science
  8. FIFe: Rassestandards, Allgemeiner Teil (Beschreibung Schwarz) und Standard Bombay
  9. FIFe: EMS-System (Farbcodes)